Archive for the 'Betriebssysteme' Category

Auswerfen (Eject) von gemounten Geräten

Jeder hat es schon einmal erlebt: Eine extrene USB Firewire Festplatte ist gemountet (eingebunden) und lässt sich nicht mehr auswerfen (eject), es steht lediglich der Satz im Finder “The disk “Samsung” is in use and could not be ejected” bzw. die Deutsche Finderausgabe “Das Wechselmedium “Samsung” wird gerade verwendet und kann nicht ausgeworfen werden.” Welches Programm oder welche Datei verwendet wird, steht dort nicht.

Mit dem Terminal Programm lsof (list open files) kann man sich auf die Suche nach geöffneten/benutzten Dateien machen.

Die Anfänger-Methode:lsof-beginner-easy

Im Terminal folgendes schreiben:

lsof +D /Volume/DieFestplatte
In meinem Fall lsof +D /Volume/Samung Das ganze dauert ca. 1-2 Minuten.
Die Ausgabe zeigt an, dass die die Datei hintergrund_no_sRGB.jpg vom Preview verwendet wird.

Für erfahrene Benutzer:lsof-advanced-fast

Im Terminal folgendes schreiben:
lsof /dev/disk <--doppelt Tab drücken um eine Liste mit Disk zu bekommen
Das Samsung Laufwerk ist disk1s1

Der Vorteil an dieser Methode ist, dass es nur 1 sekunde dauert, bis die Ausgabe erscheint, dass die Datei hintergrund_no_sRGB.jpg vom Preview verwendet wird.

Viel Spaß, vor allem Timo von Bitsundso :-)

Macbook Pro Simuliert Analoge Uhr

Macbook Pro, Simulates Analog ClockDie 2,5″ Seagate Festplatte die in meinem Macbook Pro steckt, ist bei vielen Anwendungen hörbar, kein Wunder dreht sie doch mit 7200 Umdrehungen. Doch was mir neu ist, das ein Timer auf der Seite Sparwelt sie exakt im Sekunden Takt deutlich hörbar zum klacken bringt.

Ich habe ein Video auf Vimeo bereit gestellt, am besten dreht ihr die Lautstärke auf Maximum.

Wer gerne keine Analoge Uhr an der Wand hängen hat aber dennoch nicht auf das Ticken einer guten alten Analogen Uhr verzichten möchte, sollte die ein Timer script laufen lassen :-)

T-Mobile Skype Blockierung lässt sich nicht mit VPN umgehen

img_0027Leider ist es nicht möglich, mit einem VPN-Tunnel die T-Mobile Blockierung von Skype zu umgehen, wenn sich das iPhone im GPRS / EDGE / UMTS Netz befindet. Das Problem ist nicht auf der Seite von T-Mobile zu suchen, sondern bei Skype. Vermutlich haben die großen Telefonanbieter wie A&T und T-Mobile ausreichend Druck auf Apple ausgeübt, so dass die Skype App nur unter der Voraussetzung, dass die Telefonfunktion nicht per GPRS / EDGE / UMTS nutzbar ist, in den App Store gelangt. Im Grunde nichts anderes wie damals bei Fring. Für alle Jailbreaked iPhones gibt es Hoffnung, dass es bald einen Patch im Cydia gibt.

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iPhone VPN – T-Mobile Skype – VoIP Blockade umgehen

Wer seinen Anschluss bei der Deutschen Telekom hat und ein iPhone sein eigen nennt, kann mit kleinem Aufwand kostenlos ins Festnetz telefonieren und ist über das iPhone mit seiner Festnetznummer erreichbar.

Aus aktuellem Anlass: T-Mobile und die Blockierung von Skype:
Interessant ist VPN auch für alle iPhone Benutzer, die gerne Skype unterwegs nutzen möchten. Mit dieser Anleitung funktioniert es auch mit EDGE / UMTS :-)

Wer keine Lust hat die Grundlangen von VPN durchzulesen, kann gerne gleich zu Schritt #1 springen.

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In diesem Tutorial verwende ich die VoIP-Software SIPHON, die es leider nur per Cydia (Jailbreak) gibt. Es sollte allerdings auch mit jeder x- beliebigen VoIP-Software funktionieren, die es ermöglicht, einen eigenen SIP-Account anzulegen.

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Der VoIP-Server der Telekom erlaubt nur Verbindungen aus dem eignen Netz (T-Online), befindet man sich in einem “fremden” Netz, was bei der Internet Verbindung des iPhones der Fall ist, wird die Authentifizierung vom Server abgelehnt und Telefonate sind nicht möglich. Um diese Hürde zu umgehen, benötigt man einen VPN Tunnel, mit diesem täuscht man dem SIP-Proxy vor, dass man sich im Netz von T-Online befindet, die Login- Daten werden vom Server anerkannt und Telefonate sind möglich.

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In vielen Routern ist bereits ein VPN Server eingebaut, mit einigen Klicks ist der VPN-Server einfach und schnell eingerichtet, wenn das bei euch der Fall ist, könnt ihr ab Schritt #7 weiterlesen. Mein Router “AVM Fritzbox 7170” hat zwar die Option, einen VPN Benutzer einzurichten, doch leider hält sich AVM nicht an Standards, so dass das iPhone die Verbindung nicht aufbauen kann, meines Wissens nach fehlen dem VPN-Server einige für das iPhone wichtige Funktionen, wie XAUTH (korrigiert mich bitte, falls ich falsch liege).

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Die schnellste und einfachste Lösung ist ein Linux mit einem VPN Server zu installieren, steht dafür kein eigenständiger Computer zur Verfügung, wäre auch eine Virtuelle Mashine wie VMware, Virtualbox oder Parallels eine Lösung.

Es kommt eigentlich nur PPTPD als VPN in Frage, es lässt sich einfach und schnell einrichten, auch von Benutzern die noch nie etwas mit Linux und der Commandline zu tun hatten, ungefähr in 10-20 Minuten läuft der Server.

Genug Theorie, legen wir nun los:

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Für die Commandline Anfänger unter euch, Dateien editiert/bearbeitet man mit nano, möchte man die Datei pptpd.conf bearbeiten ist folgender Befehl nötig: nano /etc/pptpd.conf .Erfahrene Benutzer verwenden vi.

Schritt #1
Den PPTPD installieren. Debian Benutzter geben folgendes ein:
apt-get install && apt-get upgrade && apt-get install pptpd

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Schritt #2
Die Datei /etc/pptpd.conf editieren und eine IP Range eintragen: Die localip ist die IP Adresse des Servers, die remoteip ist die IP Range die der VPN Client bekommt, in dem fall können sich 10 Geräte verbinden. Reicht das nicht kann man die IP Range erweitern z.B 192.168.13.200-240 für 40 Clients.

localip 192.168.13.20
remoteip 192.168.13.230-240

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Wichtig: Hotels, Flughafen etc. verwenden meistens 192.168.1.* /24 IP Adressen, wenn der Router zuhause auch eine 192.168.1.* IP Adresse verwendet wird eine VPN Verbinung nicht funktionieren, daher mein Tipp: Den Router und Server eine andere IP Adresse zuweisen, z.B. 192.170.1.* /24 oder besser 10.5.1.* /24 .

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Schritt #3
Die Date /etc/ppp/options editieren, hier werden das Domain Name System (DNS) eingetragen, sucht nach dem Eintrag ms-dns.

ms-dns 194.25.2.129
ms-dns 194.25.2.130

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Schritt #4
Die Datei /etc/ppp/chap-secrets bearbeiten und einen Benutzer anlegen:

Benutzername * password *

Als Beispiel: Benutzter noola mit dem Password cola :
noola pptp cola *

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Schritt #5
Als letztes das “forward” der VPN Pakete erlaubt, dazu muss die Datei /etc/sysctl.conf editiert werden. Sucht nach #net.ipv4.conf.default.forwarding=1 löscht die #

net.ipv4.conf.default.forwarding=1

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Schritt #6
Den Server rebooten, damit der forward aktiviert wird.

reboot

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Schritt #7
Die VPN Einstellungen am iPhone befinden sich unter Settings –> General –> Network –> VPN. Eine neue PPTP VPN Verbindung erstellen:

Description: Linux PPTP
Server: Die IP Adresse bzw die Domain (dyndns) Adresse
Account: Der erstellte Benutzer (noola)
RSA Secure: bleibt aus
Password: Euer Password (cola)
Encryption Level: Auto
Send all Trafic: ON <– sehr wichtig

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Abspeichern und starten.
Herzlichen Glückwunsch, ihr surft nun über die DSL Leitung zuhause.

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Für alle, die nicht wissen, wie man den VoIP Client Siphone einstellt und Skype, werde ich morgen ein kurzes Tutorial schreiben.

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Time Mashine und die verlorenen Dateien

OSX Time Mashine

Die meisten Menschen machen sich erst nach Ihrem ersten Datenverlust Gedanken über eine Backuplösung. Dass Backups wichtig sind, wissen wir alle, doch wer hat schon Lust die komplizierte Software einzurichten? Apples Time Mashine ist einfach gestrickt, nahezu Idiotensicher. Es gibt einen großen Schalter, auf dem ON und OFF steht, hier kann man nicht viel falsch machen – denkt man sich. Leider musste ich die bittere Erfahrung machen, dass man sehr wohl einen Fehler machen kann.

Time Mashine hat wochenlang zuverlässig seinen Dienst verrichtet. Vor einigen Tagen habe ich einen tollen Kundenauftrag erhalten, bei dem ich ca. 150GiB Videodaten in Flash Videos für die Kundenwebsite umwandeln musste.

Damit das Konvertieren und Schneiden schneller geht, habe ich die 150GiB mpeg Daten vom angestaubten USB Bandlaufwerk in mein Home – Verzeichnis kopiert. Da ich mit diesen 150GiB nicht die Backup Festplatte zumüllen wollte, habe ich Time Mashine aus dem Homeverzeichnis ausgeschlossen.

Heute Morgen benötigte ich eine bereits gelöschte Datei, ich staunte nicht schlecht, als ich die Datei nicht gefunden habe. Was war passiert? In dem Moment, in dem ich das Home Verzeichnis ausgeschlossen habe, durchsuchte Time Mashine die Festplatte und löschte aus allen Backups das Homeverzeichnis. Hey, was soll der Scheiß… Könnte nicht wenigstens ein kleines Fenster mit einem Warnhinweis erscheinen in dem steht, “wenn Sie ein Verzeichnis excluden, werden alle Ihre vorhanden Backups gelöscht”? Kein Hinweis, selbst in der Hilfe zu Time Mashine steht dazu nichts

Remove (-) button

If you want to remove an item from the list, highlight it and click the remove (-) button. The item will be included in the next Time Machine backup.

So etwas ist mega shit… Die Daten sind weg, keine Chance sie zu retten… Vielen Dank Apple

Email Passwörter mit tcpdump Auslesen.

Ich stand gestern vor dem Problem, dass einer meiner Kunden  sein Emailpasswort vergessen hat, das passiert öfters und stellt kein Problem dar, ich erstelle in der Regel ein neues Passwort und sende es zu. Doch  dieses Mal sollte es etwas komplexer werden. Der Kunde bestand auf sein altes Passwort, na gut dachte ich mir,so schwer wird das wohl nicht sein,  der Mailserver läuft ja schließlich auf meinem Server (debian Linux) . Zuerst versuchte das Passwort aus der Datei /etc/courier/userdb auszulesen, leider ist das verschlüsselt, genauso wie die Daten in der mysql Datenbank. Als nächstes versuchte ich es mit dsniff, was auch nicht funktionierte. Dann kam mir die Idee mit tcpdump, kurz das manpage studiert und es kann losgehen, wow, das ging ja einfach :-)

Der Befehl in Linux lautet:
tcpdump tcp port 143 -s 0 -vvv -w imap.txt
tcpdump ist das Programm
tcp da ich dieses Paket benötige
Als nächstes wird angegeben, an welchen Port man lauschen möchte,  in meinem Fall ist es Imap

port 143 das ist der imap Standard Port
-s 0 (null) bedeutet LOG alles “Wichtig”
-vvv erweiterter output auf der Shell
-w imap.txt schreib es in die Datei imap.txt
Funktioniert mit allen Unix verwandten Systemen.
Ich hoffe, es ist für den Ein oder Anderen brauchbar.

Für OS X ist es ein klein wenig anders:
tcpdump -i en1 -s 0 -vv -w imap.txt port 143
-i en1 steht dabei für Interface en1 (in meinem Fall WLAN)